Chainmaille und königliche Ohrringe
Ich habe schon oft von Chainmaille gelesen, wo aus Biegeringen tolle Ketten und viele verscheidene Muster gemacht werden, z.B. auch das Byzantinerdesign (Königskette).
Ursprünglich bezeichnet der Begriff “Chainmaille” die von Rittern getragenen Kettenhemden, mittlerweile ist es aber auch in der Schmuckherstellung ein fester Begriff.
Schön fand ich die Stücke schon, immer aber zum einen auch aufwändig und v.a. teuer, da echte Silberringe auf die Dauer ins Geld gehen. Doch zum Testen habe ich mir doch mal 40 (sehr gute, wie ich danach festgestellt habe) Sterling Silber Binderinge gekauft. 40 ist eine lächerlich winzige Zahl bei Chainmaille, doch für ein erstes Schmuckstück hat es gereicht.
Diese Ohrringe bestehen aus je einem Byzantiner-Element (aus jeweils 14 Ringen) an einem Kugelohrstecker und einem facettierten Rubin. Fast bin ich ein bisschen stolz auf diese Ohrringe. Sie sehen so kompliziert aus, sind aber doch so einfach zu machen. Schade, dass ich keine Smaragde habe, ich könnte mir die sehr gut auch mit Smaragd vorstellen…
Kostenlose Tutorials für ein paar Standard-Kettendesigns (Doppelanker, Byzantiner, Inca Puno und Designvarianten dazu) gibt es übrigens hier bei David Chain.
Auch bei Bluebuddhaboutique gibt ein paar kostenlose PDFs (Möbius, Flower Chain und Shaggy Loops).
Es macht mehr Spaß als ich gedacht hatte, die nächste Fuhre Binderinge ist bereits bestellt…

