Mein erster "selbstgemachter" Goldring

“Mei, de Goidkigal, de vo dem dehnad’n Ring, der ma kabbut ganga is, de hob i aa no!”

So oder so ähnlich klang heute ein Geistesblitz meiner Mutter. Sie hatte sich einst bei einem Teleshopping-Sender einen Ring gekauft, der aus 585er-Goldkugeln bestand, welche elastisch aufgezogen waren.
Sie hat diesen Ring gerne getragen, doch irgendwann ging das Elastikband aus dem Leim, und zu einem Juwelier wollte sie nicht gehen, um das Stück reparieren zu lassen. So schlummerte das Gold ein paar Jahre in einem Schuhkarton unter dem Bett…
Das Muster war sehr leicht und damit wagte ich mich an meinen ersten “selbstgemachten” Goldring. Es muss ja keiner wissen, dass das Design vorgegeben war ;-)

  1. Das Material: Kugeln aus 585er Gold und Elastikband der Stärke 0,5mm von der Firma Griffin
  2. Auf einem Stück Elastikband, das lang genug ist (ich habe so ca. 25cm benutzt), platziert man 3 der Kugeln in der Mitte. Durch eine vierte zieht man das Band von beiden Seiten durch - eine Art Raute entsteht.

  3. Und so setzt man dann das Muster fort. Auf den linken und rechten Teil der Schnur jeweils eine Kugel setzen, dann wieder durch eine dritte von beiden Seiten durchfädeln… usw.
  4. Am Ende muss man das Muster natürlich zu einem Ring schließen. Auf die beiden Schnur-Teilstücke kommt wieder jeweils eine Kugel und dann fädelt man von beiden Seiten durch die allererste - die am Anfang in der Mitte gelegene - Kugel.
    Verknoten und überflüssiges Band noch so weit wie möglich durch das Kugellabyrinth ziehen. So kann sich, selbst wenn sich der Knoten doch mal lösen sollte, der Ring nicht sofort in seine Einzelteile zerlegen, sondern hat noch einen gewissen Puffer.
  5. Fertig!

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