Microsoft ist böse. Und weil sich niemand alleine gegen die dunkle Macht aus Redmond wehren kann, muß das Unternehmen vor Gericht. WIN-Kartellfachmann Martin Goldmann analysiert den Prozeß und stößt auf prähistorische Parallelen.
Jetzt geht es Microsoft an den Kragen. "Endlich!" seufzen die Benachteiligten der Branche, die Zuspätgekommenen, all die, die unfähig waren, sich allein oder in Grüppchen gegen Microsoft zu wehren. Mama Justiz wird schon richten, wozu der freie Markt nicht in der Lage war. |
Schnittstellen, universell einsetzbar", argumentierte man. "Würfel an Karren jetzt globaler Standard." Außerdem sei der Würfel sicherer - er könne nicht umfallen wie ein Rad. Um die Performance-Probleme wolle man sich später kümmern. Ein Modell mit abgerundeten Ecken sei bereits in der Erprobungsphase. Sugh und seine Kumpanen verklagten Huagh vor dem rat der Stammesältesten. Sie forderten 300 Schädel Schadenersatz - inklusive des Huaghschen Hauptes. Zumindest aber solle Huagh verboten werden, seine Räder mit Loch anzubieten. Denn das Loch sei nicht Bestandteil des Rades und damit unzulässiges Bundling. "Kunde gezwungen werden, Rad auf Achse zu stecken", so der Vorwurf in der Sughschen Klageschrift. Wie der Prozeß verlief vermag kein Historiker zuverlässig zu sagen. Sicher ist allerdings, daß sich die Auseinandersetzung über mehrere Generationen hinzog und erst endete, als Huaghs Nachfahren zustimmten, Räder und die neu entwickelten Stahlgürtelreifen nicht gemeinsam zu verkaufen.
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